Sind Ihre Zweitplatzierungen im LEH tatsächlich so aufgebaut, wie Sie es geplant haben?
Viele Trade-Marketing-Teams investieren erhebliche Budgets in Displays und Aktionsflächen, haben aber keinen belastbaren Überblick darüber, ob diese Maßnahmen vor Ort korrekt umgesetzt werden. Crowdsourcing-Store-Checks schaffen genau diese Transparenz.
Dieser Artikel erklärt, wie Crowdsourcing-basierte Store Checks die Umsetzung von Zweitplatzierungen messbar machen, welche KPIs Sie dabei erheben und warum dieses Verfahren klassische Kontrollmethoden in Geschwindigkeit, Reichweite und Kosteneffizienz übertrifft.
Eine Zweitplatzierung ist eine zusätzliche Präsentationsfläche für ein Produkt außerhalb des regulären Regals. Typische Formen sind Displays, Bodenschütten, Aktionspaletten oder Shop-in-Shop-Aufbauten. Sie befinden sich meist in stark frequentierten Bereichen wie Eingangszonen, Hauptgängen oder dem Kassenbereich.
Das Ziel: Produkte aus dem gewohnten Regalumfeld herausheben, Impulskäufe fördern und die Markensichtbarkeit erhöhen. Für FMCG-Hersteller und Handelsverantwortliche sind Zweitplatzierungen deshalb ein zentrales Instrument der Verkaufsförderung.
Wie gut kennen Sie die tatsächliche Umsetzung Ihrer Display-Maßnahmen? Eine Display-Effizienz-Studie von Bormann & Gordon (2026) zeigt: Zweitplatzierungen erzielen im Durchschnitt einen Umsatzeffekt von plus 51 Prozent gegenüber dem reinen Regalgeschäft. Gleichzeitig variiert die Wirkung erheblich, abhängig von Standort, Dekoration und Betreuung.
Ohne systematische Kontrolle bleiben diese Unterschiede unsichtbar. Hersteller wissen dann nicht, ob Displays aufgebaut wurden, ob sie korrekt bestückt sind oder ob der Wettbewerb die bessere Fläche belegt. Die Folge: Fehlallokation von Budgets und verpasstes Umsatzpotenzial.
Genau hier setzt die systematische Messung durch Crowdsourcing-Store-Checks an. Sie liefern objektive Daten zur Umsetzung und schaffen die Grundlage für schnelle, datenbasierte Entscheidungen.
Beim Crowdsourcing-basierten Store Check besuchen Mitglieder einer App-Community gezielt Supermärkte und Verbrauchermärkte. Über eine mobile Anwendung erhalten sie einen strukturierten Fragebogen und dokumentieren die Situation vor Ort mit Fotos, GPS-Koordinaten und Zeitstempeln.
Der Ablauf umfasst vier Schritte:
Ergebnisse stehen innerhalb weniger Tage im Live-Dashboard zur Verfügung. So lassen sich Abweichungen schnell identifizieren und gezielte Gegenmaßnahmen einleiten.
Crowdsourcing-Store-Checks erfassen eine Reihe konkreter POS-Kennzahlen. Die wichtigsten KPIs für Zweitplatzierungen sind:
POSpulse erhebt diese KPIs flächendeckend und stellt sie über ein Echtzeit-Dashboard zur Verfügung. Dadurch erhalten Sie nicht nur eine Momentaufnahme, sondern können Trends über mehrere Erhebungswellen hinweg verfolgen.
Klassische Methoden zur Überprüfung von Zweitplatzierungen setzen auf eigene Außendienstmitarbeitende oder beauftragte Agenturen. Diese Vorgehensweise ist personalintensiv, verursacht hohe Reisekosten und erreicht oft nur eine begrenzte Stichprobe.
Crowdsourcing verändert diese Kostenstruktur grundlegend. Eine Community aus echten Endkundinnen und Endkunden übernimmt die Datenerhebung. Die Vorteile: schnellere Ergebnisse, höhere Reichweite und niedrigere Kosten.
POSpulse verbindet diese Effizienzvorteile mit garantierter Datenqualität durch GPS-Tracking, Zeitstempel und KI-gestützte Qualitätssicherung.
POSpulse hat gemeinsam mit der Unternehmensberatung Bormann & Gordon den SPOTR (Secondary Placement Online Tracker) entwickelt. Dieses Industrie-Tool erfasst den Display-Marktanteil im deutschen LEH monatlich in 330 Märkten bei Händlern wie REWE, EDEKA, Kaufland und Globus.
Der SPOTR liefert Daten zu Verfügbarkeit, Flächenanteil, Platzierungsort und Dekorationsanteil pro Marke und Hersteller. Trade-Marketing-Verantwortliche können so die eigene Performance im direkten Wettbewerbsvergleich bewerten und Optimierungspotenziale erkennen.
Zusätzlich bietet POSpulse individuelle Promotion- und Zweitplatzierungschecks an. Sie definieren die Prüfkriterien, und die Community überprüft die Umsetzung nach Ihren Vorgaben. Die Ergebnisse fließen in Ihr Dashboard und stehen Ihrem Team in Echtzeit zur Verfügung.
Ein Getränkehersteller wollte die Platzierung seiner Produkte in Impulskühlung, Kassenbereich und Stammplatzierung vergleichen. Ziel: die Ermittlung der KPIs Out-of-Stock, Absatz und entgangener Absatz pro Zone und Verkaufsstelle.
Über den Crowdsourcing-Ansatz wurden mehrere Hundert Märkte in kurzer Zeit besucht. Die Community dokumentierte Platzierung, Bestückung und Wettbewerbsumfeld inklusive Fotodokumentation. Auf Basis dieser Daten konnte der Hersteller zonenoptimierte Planogramme ableiten und die Display-Performance gezielt verbessern.
Zweitplatzierungen entfalten ihre volle Wirkung nur, wenn sie korrekt umgesetzt und regelmäßig überprüft werden. Crowdsourcing-Store-Checks liefern die dafür notwendige Datenbasis: schnell, flächendeckend und kosteneffizient. Wer die eigene Display-Performance systematisch messen und optimieren möchte, findet in diesem Ansatz ein wirkungsvolles Instrument für das Trade Marketing im LEH.
Geprüft werden Aufbauquote, Standort im Markt, Dekorationsqualität, Bestückungsgrad und Sichtbarkeit der Zweitplatzierung. POSpulse verifiziert alle Ergebnisse per Fotodokumentation und GPS-Daten.
Erste Ergebnisse stehen in der Regel innerhalb weniger Tage nach Aktivierung der Community zur Verfügung. POSpulse stellt die Daten in einem Live-Dashboard bereit, sodass Sie Abweichungen zeitnah erkennen.
Ja. POSpulse ermöglicht eine gezielte Quotierung nach Händlern, PLZ-Gebieten, Vertriebsschienen und Regionen. So erhalten Sie genau die Echtzeit-Insights, die für Ihre Vertriebssteuerung relevant sind.
Der Crowdsourcing-Ansatz erreicht mehr Standorte in kürzerer Zeit bei niedrigeren Kosten. POSpulse sichert die Ergebnisqualität durch GPS-Tracking, Zeitstempel und KI-gestützte Prüfverfahren.
Der SPOTR erfasst monatlich den Display-Marktanteil in 330 Märkten im deutschen LEH. POSpulse liefert damit ein kontinuierliches Benchmarking zu Verfügbarkeit, Flächenanteil und Wettbewerbspräsenz.
Bild: KI-generiert